MINT Studium

MINT Studium

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Du willst ein Studium, das nicht nur Theorie vermittelt, sondern sich mit echten Zukunftsfragen beschäftigt? Dann könnte ein MINT-Studium spannend für dich sein. Denn hier geht es um Themen wie Digitalisierung, Forschung, Technik, Nachhaltigkeit und innovative Lösungen für morgen.

In diesem Beitrag erfährst du, was MINT bedeutet, welche Fächer dazugehören, wie MINT-Studiengänge aufgebaut sind und welche Inhalte dich erwarten. Außerdem erklären wir, für wen sich ein MINT-Studium eignet und warum ein Orientierungsstudium gerade in diesem Bereich hilfreich sein kann.

Was ist ein MINT-Studium?

Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und setzt sich aus deren Anfangsbuchstaben zusammen. MINT-Studiengänge fallen also allesamt in genau diese Bereiche.

Je nach MINT-Studium stehen unterschiedliche Fachbereiche im Vordergrund.

Bild: fotogestoeber / AdobeStock

Aufbau der MINT-Studiengänge

MINT-Studiengänge haben im Bachelor eine Regelstudienzeit von sechs bis sieben Semestern und können Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitend studiert werden. Gerade im technischen Bereich sowie im IT-Bereich werden oft duale Studiengänge angeboten; aber auch im mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich findet sich ein duales Angebot.

Dabei handelt es sich oft um "Vor-Ort-Studiengänge", man studiert also direkt am Campus. Aber auch ein Fernstudium ist an manch einer Universität möglich. Dann studiert man zumeist abseits des Campus, also online von Zuhause aus. Dennoch können einige Einheiten als Präsenztermine geplant sein, ebenso können Prüfungen vor Ort stattfinden. Wie genau diese Elemente der universitären Ausbildung kombiniert sind, ist von der Universität abhängig.

MINT-Studiengänge schließen häufig mit einem Bachelor of Science (B.Sc.) oder Master of Science (M.Sc.) ab. In technischen und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen sind außerdem Abschlüsse wie Bachelor of Engineering (B.Eng.) oder Master of Engineering (M.Eng.) verbreitet.

Zum konkreten Aufbau ist zunächst einmal zu sagen, dass alle MINT-Fächer oft auch Inhalte der anderen Fächer miteinschließen. Das heißt, wenn man sich für den mathematischen Bereich entscheidet, hat man auch naturwissenschaftliche sowie informatik- und technikbezogene Studieninhalte. Zu einem überwiegenden Teil jedoch stehen dann die fachspezifischen Inhalte im Vordergrund.

Typische Studieninhalte im Mathematik-Studium

In einem mathematisch orientierten Studiengang beschäftigen sich die Studierenden mit Analysis, Statistik, Algebra, Wahrscheinlichkeitstheorien, Programmierung und mathematischer Software.

Wählt man beispielsweise die Wirtschaftsmathematik, werden an den Fakultäten zusätzlich noch betriebs- und volkswirtschaftliche Informationen vermittelt. Die Wirtschaftswissenschaften, Finanzmathematik und Versicherungsmathematik werden ebenfalls angesprochen. So kennt man sich nicht nur mathematisch aus, sondern lernt auch, Bilanzen und Prognosen zu erstellen oder Entscheidungen ökonomisch zu bewerten.

Das Angebot an MINT-Studiengängen im Bereich Mathematik ist groß. Hier findest du alle Studiengänge der Fachrichtungen Mathematik, Angewandte Mathematik, Statistik, Technische Mathematik und Wirtschaftsmathematik

Typische Studieninhalte im Informatik-Studium

Im Informatik Studium geht es nicht nur darum, Programmiersprachen zu lernen. Studierende beschäftigen sich vor allem mit den Grundlagen digitaler Systeme: Sie lernen, wie Software entwickelt wird, wie Daten verarbeitet werden, wie Algorithmen funktionieren und wie Computer, Netzwerke und Datenbanken aufgebaut sind. Zu den typischen Studieninhalten zählen daher Programmierung, Software Engineering, Algorithmen und Datenstrukturen, Mathematik, Rechnerarchitektur, Betriebssysteme, Datenbanken, Webtechnologien und Netzwerke.

Je nach Studiengang kommen weitere Schwerpunkte hinzu. Besonders wichtig sind heute Themen wie Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Data Science, IT-Sicherheit, Cloud Computing, verteilte Systeme und Mensch-Computer-Interaktion. Auch Datenschutz, ethische Fragen der Digitalisierung und der verantwortungsvolle Umgang mit Daten und KI-Systemen spielen in vielen Studiengängen eine größere Rolle als früher.

Hier findest du alle Studiengänge der Fachrichtungen Informatik, Informationsverarbeitung, Angewandte Informatik, Medieninformatik, Geoinformatik, Medizinische Informatik, Technische Informatik, Data Science, Künstliche Intelligenz und Wirtschaftsinformatik

Typische Studieninhalte im Naturwissenschaften-Studium

Besonders hier können sich die Inhalte des Studiums stark unterscheiden, abhängig davon, für welches naturwissenschaftliche Feld man sich entscheidet. So können die Biochemie, die Genetik, die Evolutionsbiologie und die Botanik zu den Studieninhalten gehören. Weitere Infos erhält man in den Bereichen Zoologie, Chemie, Mikro-, Molekular- und Zellbiologie. Auch die Bioinformatik, die Statistik, die Ökologie, die (Bio-)Physik und die Biodiversität können angesprochen werden.

Darüber hinaus können die Umwandlung sowie der Aufbau von Stoffen, die (an-)organische oder analytische Chemie sowie die Toxikologie Studieninhalte in MINT-Studiengängen sein. Geologie, Mineralogie, Geowissenschaften und Programmierung werden ebenfalls thematisiert.

Außerdem geht es um die Geophysik, Experimentalphysik, Strukturgeologie, Seismik und Tektonik. Die MINT-Studiengänge können aber auch Daten und Informationen aus den Feldern Hydrogeologie, Kristallographie, Magnetik, Geologische Karten, Geoelektrik und Minerale liefern.

Möchte man sich beim Studieren auf die Naturwissenschaften konzentrieren, hat man unter Umständen ebenfalls Module zur Thermodynamik, Optik, Quantenmechanik und Oberflächenphysik. Auch über Atome, Festkörperphysik, Halbleiter, Elektrizität und Polymerphysik wird im Rahmen der Module ein Überblick gegeben.

Interessierst du dich für ein naturwissenschaftliches Studium, findest du hier alle Studiengänge der Bereiche Astronomie, Biologie, Biochemie, Chemie, Lebensmittelchemie, Physik, Geographie, Geologie, Geoökologie, Geophysik, Geowissenschaften, Meteorologie und Ozeanographie

Mit Abschluss des MINT-Studiums hat man viele berufliche Möglichkeiten.

Bild: Gorodenkoff / AdobeStock

Typische Studieninhalte im Technik-Studium

Wenn die Studienwahl hingegen auf das MINT-Fach Technik fällt, erhalten die Studierenden Infos zu eingebetteten Systemen, zur Elektronik und Elektrotechnik, zur Signalverarbeitung und zur Systemtheorie. Des Weiteren geht es um das Projektmanagement, um Strom und dessen Übertragung sowie Herstellung, um Bauelemente, den Maschinenbau und Sensoren.

Messtechnik, Mikroprozessortechnik, Werkstoffe (auch solche der Elektrotechnik), elektronische Baugruppen und die Technische Mechanik können in diesem Fach ebenfalls zu den Inhalten zählen. Auch die Schaltungstechnik, Energietechnik, Fahrzeugelektronik und die Nanoelektronik gehören zum Studium.

Die MINT-Studiengänge behandeln hier u.a. die Steuerungstechnik, die Sensorik, die Leistungselektronik und die Antriebstechnik. Auch die Betriebswirtschaftslehre kann in Grundzügen vorkommen, ebenso diverse Informationstechnologien, die Informatik, die Physik und die Mathematik.

Studierende, die sich für einen technischen Studiengang interessieren, finden unter anderem bei den Studienrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen, Medizintechnik, Umwelttechnik, Architektur, Automatisierungstechnik sowie Wirtschaftsingenieurwesen weitere Informationen. Auf der Technik-Übersichtsseite findest du noch viele weitere Studienrichtungen.

Warum ein MINT-Studium?

Klingt alles ganz gut, aber du brauchst noch eine Entscheidungshilfe? Denn du fragst dich, warum du dich nun ganz konkret für einen MINT-Studiengang entscheiden sollst? Wir zeigen dir daher die Vorteile, aber auch die Nachteile von Fächern aus der MINT-Familie.

MINT-Studiengänge: Vorteile

Zuerst einmal können sich Absolventen und Absolventinnen dieser Studienfächer auf glänzende Karriereperspektiven freuen, sie können in vielen Unternehmen arbeiten und meistens gut verdienen. Hinzu kommt, dass es meist ein großes Angebot an Jobs gibt, diese sind also keine Mangelware. Auch der Arbeitsalltag an sich ist sehr abwechslungsreich.

Außerdem eignen sich diese Studienfächer sehr gut für die Forschung, so kann zum Beispiel der technische Fortschritt vorangetrieben werden. Ist dir das ein Anliegen, wäre das ein Argument für eine universitäre Ausbildung in diesem Feld.

MINT-Studiengänge: Nachteile

Aber keine Medaille hat nur eine Seite. Denn auch hier gibt es Gegenargumente zu MINT. Studiengänge dieser Art können sehr herausfordernd und zeitintensiv sein. In diesem thematischen Feld gibt es relativ viele Studienabbrecher, da der Aufwand oft unterschätzt wird.

Voraussetzungen

Vor Beginn des Studiums müssen einige Zulassungsvoraussetzungen erfüllt werden, um die Möglichkeit zu erhalten, an einer Universität in MINT-Fächern ausgebildet zu werden.

Abiturient/-innen bzw. Maturant/-innen können sofort in das Studium starten, ebenso ehemalige Schüler/-innen, die im Besitz der fachgebundenen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife sind. Möchte man MINT studieren, ist auch eine Meisterprüfung eine Möglichkeit. Als staatlich geprüfte/r Techniker/in ist ein Studium ebenfalls ohne weitere Vorbereitung möglich.

Eine Ausbildung in Kombination mit drei Jahren Berufserfahrung ist eine weitere Möglichkeit, an einer Universität zugelassen zu werden. In diesem Fall musst du allerdings häufig auch eine Eignungsprüfung ablegen.

Welche Eigenschaften brauchen Studierende für MINT-Studiengänge?

Interessierte sollten zunächst einmal über gewisse persönliche Eigenschaften verfügen: Dazu zählen das logische Denken und das eigenständige und organisierte Lernen. Studierende sollten außerdem über Computerkenntnisse verfügen, gerne Probleme lösen und in Mathematik sowie den Naturwissenschaften begabt sein. Disziplin, analytisches Denken und Belastbarkeit helfen ebenfalls, wenn man MINT studieren möchte.

Das Orientierungsstudium MINT

Alles gut und schön, doch du fragst dich, woher du nun wissen sollst, welcher der MINT-Bereiche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) der richtige für dich ist? Dann kannst du aufatmen, denn viele Hochschulen bieten die Möglichkeit, ein Orientierungsstudium zu absolvieren. So hat man zu Beginn des Studiums erst einmal ein oder zwei Orientierungssemester. In diesem Orientierungssemester kannst du eine Zeit lang ausprobieren, welcher Studiengang bzw. welcher der vier Bereiche am besten zu dir passt und der richtige für dich ist.

Du musst also nicht von Beginn an wissen, welches dieser Felder dich am meisten interessiert, du kannst dir stattdessen alle MINT-Fächer einmal ansehen und ausprobieren, ob ein Studiengang aus dem MINT-Bereich überhaupt für dich geeignet ist. Die Leistungen, die du in deinen Kursen erbringst, werden dir angerechnet, sobald du dich für eine der Fachrichtungen entschieden hast.

Ein weiterer Hinweis, der dir dabei hilft, den geeigneten Studienplatz im MINT-Studienangebot zu finden, ist die Frage nach deinen schulischen Interessen. Hast du dich mehr für Mathe oder für Biologie interessiert? Oder doch eher für Physik?

Viele Hochschulen bieten im MINT-Studiengang auch ein Orientierungsstudium an.

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Karrierechancen nach MINT-Studiengängen...

MINT-Studiengänge (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bieten beruflich viele Möglichkeiten. Die ehemaligen Bachelor-Studierenden können daher vielen Chancen entgegensehen. In welchen Berufen Absolventen und Absolventinnen im Anschluss an die MINT-Studiengänge arbeiten, hängt von der genauen Orientierung im Studium ab. Nach einem Master-Studiengang und einer Promotion bieten aber immer die Forschung und die Lehre berufliche Perspektiven - unabhängig vom gewählten Fach im Studium.

... liegen in der Mathematik

Wer sich im MINT-Studium auf Mathematik spezialisiert, findet berufliche Möglichkeiten in vielen Bereichen der Wirtschaft: beispielsweise bei Versicherungen, Banken, in der Industrie oder in IT-Unternehmen. Typische Tätigkeitsfelder sind zum Beispiel Datenanalyse, Finanz- und Risikomanagement, Softwareentwicklung, mathematische Modellierung oder technische Beratung.

Auch in der Optimierung von Produktionsabläufen, der Entwicklung neuer Produkte, der Marktforschung, Qualitätssicherung oder Datenbankverwaltung können Mathematiker/innen oder Wirtschaftsmathematiker/-innen ihr Wissen einsetzen. Je nach Schwerpunkt kommen außerdem Aufgaben in der Systemberatung, im Projektmanagement oder in der Forschung und Entwicklung infrage.

... liegen in der Informatik

Wer sich stärker für Informatik interessiert, kann nach dem MINT-Studium in vielen digitalen und technischen Berufsfeldern arbeiten: unter anderem in der Softwareentwicklung, im IT-Systemmanagement, in der IT-Beratung oder in der Entwicklung digitaler Anwendungen. Auch das Gesundheitswesen, die Industrie, die Forschung oder die öffentliche Verwaltung bieten spannende Einsatzbereiche.

Weitere Arbeitsfelder liegen zum Beispiel in der Robotik, Automatisierungstechnik, Steuerungstechnik, Messtechnik, Navigationstechnik sowie in der Luft- und Raumfahrt. Je nach Studiengang und Schwerpunkt kommen außerdem zum Beispiel Tätigkeiten als Informatiker/in, Softwareentwickler/in, Data Scientist, Wirtschaftsinformatiker/in oder Webentwickler/in infrage.

... liegen in den Naturwissenschaften

Ein naturwissenschaftlicher Schwerpunkt führt zum Beispiel in die Pharmaindustrie, chemische Industrie,  Lebensmittelbranche oder in Forschungseinrichtungen. Typische Aufgaben liegen dabei in der Analytik, Qualitätssicherung, Produktentwicklung, Verfahrensoptimierung oder Produktion. Je nach Studienrichtung kommen außerdem Tätigkeiten im Umweltschutz, bei Stadtplanungsämter oder Museen infrage.

Auch Laboratorien, Energie- und Rohstoffunternehmen sowie Unternehmen aus der Mineralstoff- oder Metallindustrie bieten berufliche Möglichkeiten. Abhängig von dem jeweiligen Studiengang bieten sich beispielsweise folgende Berufe an: Biologe/Biologin, Biochemiker/in, Chemiker/in, Physiker/in, Meteorologe/Meteorologin, Ökologe/Ökologin, Pharmakologe/Pharmakologin sowie Zoologe/Zoologin.

... liegen in der Technik

Nach einem Studiengang mit Technik-Fokus kannst du später in vielen ingenieurwissenschaftlichen und technologischen Berufsfeldern arbeiten: Dazu zählen zum Beispiel Energie- und Umwelttechnik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik, Automatisierungstechnik, Mikroelektronik, Kommunikationstechnik, Mobilkommunikation oder audiovisuelle Medien. 

Gerade im technischen MINT-Bereich kann sich ein Masterstudium lohnen: Viele Berufsfelder setzen vertieftes Fachwissen voraus oder bieten mit einem Master bessere Einstiegschancen. Wenn du nach dem Bachelor gezielt Expertise aufbauen möchtest, kann ein technischer Master der nächste Schritt sein. Welche Möglichkeiten es gibt und wann sich ein weiterführendes Studium lohnt, liest du in unserem Beitrag zum Master Technik.

Besonders gefragt sind technische Fachkräfte dort, wo neue Lösungen entwickelt, geplant, gesteuert oder optimiert werden: etwa bei erneuerbaren Energien, in der Energieerzeugung, -speicherung und -verteilung, in der Industrieautomation, bei technischen Anlagen, in der Hard- und Softwareentwicklung oder in der Nanotechnologie. Auch die Planung informationstechnischer Systeme, Mikrocontrollersysteme, eingebettete Systeme und das Störungsmanagement technischer Anwendungen können zu deinen Aufgabenfeldern gehören.

Je nach Studiengang und Schwerpunkt arbeitest du zum Beispiel als Elektroingenieur/in, Mechatroniker/in, Maschinenbauingenieur/in, Produktionsingenieur/in, Wirtschaftsingenieur/in, Umweltingenieur/in, Bauingenieur/in, Medizintechniker/in oder Fahrzeugtechniker/in. Auch Tätigkeiten im technischen Vertrieb, Produktmanagement, Projektmanagement oder in der Beratung sind möglich – besonders dann, wenn du technisches Wissen mit Organisation, Kommunikation und wirtschaftlichem Verständnis verbinden möchtest.

Auch die Ingenieurwissenschaften zählen zu den MINT-Studiengängen.

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FAQ

Wie lange dauert ein MINT-Studium?

MINT-Studiengänge dauern üblicherweise sechs bis sieben Semester, wenn man ein Vollzeit-Studium absolviert. Studiert man dual oder berufsbegleitend, ist die Studiendauer üblicherweise länger.

Welche Fächer gehören zu MINT?

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Zum Studienangebot gehören also alle Fächer, die in diese Bereiche fallen. Dazu zählen beispielsweise auch Architektur, Data Science, Nanowissenschaften, Wirtschaftsmathematik, Geografie, Ingenieurwissenschaften und Maschinenbau.

Was ist ein MINT-Beruf?

Ein MINT-Beruf ist all das, was in das Feld Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fällt: Die Arbeit in der Nanotechnologie, Hard- und Software-Entwicklung, Wirtschaft, Systemberatung, Pharmaindustrie und im Umweltschutz ist u.a. möglich. Auch die Forschung ist eine Option.

Ist ein MINT-Studium schwer?

Ein MINT-Studium kann anspruchsvoll sein, weil oft Mathematik, logisches Denken, abstrakte Inhalte und praktische Anwendungen zusammenkommen. Mit Interesse am Fach, Durchhaltevermögen und regelmäßiger Übung ist es aber gut machbar.

Für wen ist ein MINT-Studium geeignet?

Ein MINT-Studium eignet sich für alle, die gerne logisch denken, Probleme lösen, Zusammenhänge verstehen und sich für Technik, Naturwissenschaften, Zahlen oder digitale Themen interessieren. Wichtig sind Neugier, Ausdauer und die Bereitschaft, sich auch mit komplexeren Aufgaben auseinanderzusetzen.

Sind BWL, Pharmazie und Psychologie MINT-Fächer?

Die Disziplinen BWL und Psychologie gehören üblicherweise nicht dazu. Pharmazie kann allerdings als MINT-Fach bezeichnet werden.

Gehört Medizin zu MINT?

Medizin wird meist nicht direkt zu den klassischen MINT-Fächern gezählt, hat aber viele Überschneidungen mit Naturwissenschaften, Technik und Forschung. 

Was ist das leichteste MINT-Studium?

Das „leichteste“ MINT-Studium gibt es nicht, denn das hängt stark von den eigenen Stärken ab. Wer gerne programmiert, findet Informatik vielleicht leichter; wer lieber experimentiert, fühlt sich in Biologie, Chemie oder Umweltwissenschaften wohler.