MBA Studium: Was ist ein Master of Business Administration?
MBA Studium: Was ist ein Master of Business Administration?
Inhaltsverzeichnis
MBA - diesen Begriff hört man immer wieder einmal. Doch was genau bedeutet er? Beim MBA handelt es sich um den akademischen Abschluss Master of Business Administration, der eine zusätzliche Qualifikation - vor allem im wirtschaftlichen Bereich - darstellt. Wer sich für ein MBA-Studium interessiert, findet mittlerweile zahlreiche MBA-Studiengänge in unterschiedlichen Studienformen (z.B. Vollzeit, Teilzeit oder als Fernstudium) sowie mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Gerade weil der MBA so bekannt ist, wirkt er auf den ersten Blick oft eindeutiger, als er tatsächlich ist. Denn MBA ist nicht gleich MBA: Je nach Hochschule, Zielgruppe und Studienmodell unterscheiden sich Programme teils deutlich voneinander. Dazu kommen Begriffe wie Executive MBA oder Professional MBA, unterschiedliche Voraussetzungen, Kosten, Studienformen und Spezialisierungen. Wer sich für ein MBA-Studium interessiert, sollte daher wissen, welche Varianten es gibt, worin sie sich unterscheiden und für wen sich welcher Abschluss eignet.
Was ein MBA genau ist, welche Varianten es gibt und worauf du bei der Wahl eines passenden Programms achten solltest, erfährst du hier!

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MBA: Allgemeine Informationen
Die Bezeichnung MBA-Studium kann eine ganze Vielfalt an Bedeutungen haben. Als MBA-Studium werden oft Programme bezeichnet, die rein managementbezogen und auf das Übernehmen von Führungspositionen ausgerichtet sind. Mittlerweile gibt es aber neben den MBAs in General Management auch spezialisierte MBA-Studiengänge (z.B. in Marketing oder Logistik).
Bei allen MBA-Angeboten handelt es sich um eine postgraduale Weiterbildung, die auf ein erstes Hochschulstudium folgt. Am Ende der MBA-Programme bzw. -Studiengänge wird den Studierenden der Abschluss Master of Business Administration (MBA) verliehen.
Formen des MBA-Studiums
Hier können sich die Studienangebote unterscheiden. So gibt es den klassischen MBA, den Professional MBA (PMBA) und den Executive MBA (EMBA).
MBA | Das klassische MBA-Studium war ursprünglich rein BWL- bzw. managementbezogen, heutzutage spricht man in dem Zusammenhang aber auch von thematisch konkreteren Studiengängen, also z.B. von einem MBA in Bauwirtschaft oder Health Care Management. Diese Programme haben, neben Inhalten aus dem betriebswirtschaftlichen und managementorientieren Bereich, auch spezielle, fachspezifische Inhalte. So kann man sich auf gewisse Unternehmensbereiche fokussieren und sich konkret auf einen Bereich spezialisieren.
PMBA | Der Professional MBA (PMBA) richtet sich meistens an Berufstätige, die schon etwas Berufserfahrung haben, beruflich im mittleren Management-Bereich positioniert sind und sich weitere Managementkompetenzen aneignen möchten. Dieses MBA-Programm ist meistens sowohl praxisorientiert als auch berufsbegleitend angelegt. Inhaltlich vermittelt es Informationen zum General Management und zum Leadership, aber es wird u.U. auch etwas Fachwissen vermittelt. Hauptsächlich geht es hier aber um Managementbereiche sowie Entscheidungsfindung. Vertiefungen auf Themen, Funktionen oder Branchen (z.B. Pharmamanagement, Nachhaltiges Management, etc.) sind meist möglich.
EMBA | Der Executive MBA (EMBA) hat ähnliche Inhalte, spezialisiert sich aber noch mehr auf den Erwerb von Management- und Führungskompetenzen. Vertiefungen (im Gegensatz zum PMBA und MBA) und Wissen aus einem konkreten Fachbereich (im Gegensatz zum MBA) sind in diesem Programm weniger vorgesehen. Die Zielgruppe sind hier ebenfalls Berufstätige aus dem Management, allerdings solche, die sich bereits in höheren Positionen befinden. Der EMBA richtet sich also an das obere Management, an Personen mit Personal- und Führungsverantwortung sowie eventuell auch mit Budgetverantwortung. Studieninteressierte müssen daher auch über mehr Berufserfahrung verfügen als beim klassischen MBA-Studium oder dem PMBA. Der Executive Master of Business Administration ist darüber hinaus als Teilzeitstudium oder berufsbegleitendes Studium angelegt, die Veranstaltungen an den Business Schools bzw. MBA-Schulen finden also üblicherweise am Wochenende oder als ganzwöchige, dafür aber seltenere Blockveranstaltung statt.
MBA, PMBA und EMBA: Wo liegen die Unterschiede?
MBA
- managementorientiert, aber mögliche Spezialisierungen auf ein Fach
- Einschlägige Berufserfahrung nicht unbedingt erforderlich, 1 bis 2 Jahre von Vorteil
- Zielgruppe: Absolvent/-innen und Quereinsteiger, die Führungsaufgaben übernehmen wollen
- Modelle: Vollzeitstudium, Teilzeit oder berufsbegleitend
PMBA
- managementorientiert, Vertiefungen möglich
- Einschlägige Berufserfahrung (mind. 2 Jahre) meist erforderlich
- Zielgruppe: Berufstätige im Management und Quereinsteiger
- Modelle: Vollzeitprogramme, Teilzeit oder berufsbegleitend
EMBA
- managementorientiert, weniger Möglichkeiten zur Vertiefung
- Einschlägige Berufserfahrung erforderlich, mind. 5 bis 10 Jahre
- Zielgruppe: Führungskräfte (Alter: oft mind. 30 Jahre alt) mit dem Wunsch, ins Top-Management einzusteigen
- Modelle: Teilzeit oder berufsbegleitend

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Welche MBA-Spezialisierungen gibt es?
Für herkömmliche MBA-Studiengänge gibt es eine Vielfalt an thematischen Möglichkeiten. Vom Bau- über das Bildungs- bis hin zum Dienstleistungsmanagement ist vieles vertreten. Auch das Energie-, Gesundheits-, Informations- und Change Management können jeweils einen MBA-Studiengang darstellen.
Weitere Optionen lassen sich im Bereich HR-, Produktions-, Innovations-, Projekt- und Kulturmanagement finden. Studierende können sich aber auch für das Engineering Management, das International Management, Digital-, Medien-, Public- oder Non-Profit-Management entscheiden. Von manch einer Hochschule werden auch das klassische General Management und Betriebswirtschaftslehre, IT-, Nachhaltigkeits-, Technologie-, Tourismus- und Sportmanagement angeboten.
Auch im Marketing, im Feld Finanzen, im Entrepreneurship, in der Logistik, im Vertrieb, in der Unternehmensberatung und im Wirtschaftsrecht kann der Abschluss Master of Business Administration (MBA) erlangt werden.
Und das ist noch lange nicht alles: Wirf einen Blick in unser MBA-Studienangebot und überzeuge dich von der thematischen Vielfalt der Studiengänge!
MBA vs. Master: Was ist der Unterschied?
Ein typisches MBA-Studium unterscheidet sich thematisch in der Regel nur geringfügig von einem klassischen Master-Studium. So fokussieren sich beide Studienvarianten auf konkrete Inhalte in einem gewissen Bereich (beispielsweise im Bereich Marketing). Als Hochschulabschluss sind sie gleichzusetzen, haben also den gleichen Wert. Jedoch hat das MBA-Studium einen stärkeren Fokus auf Managementinhalte.
Ein weiterer Unterschied ist, dass man bei einem klassischen Master u.a. den Abschluss Master of Arts (M.A.), Master of Engineering (M.Eng.) oder Master of Science (M.Sc.) bzw. bei einem Lehramtsstudium den Master of Education (M.Ed.) erhält, während es beim MBA der Abschluss Master of Business Administration ist. Auch die Studiendauer und die Voraussetzungen sind unterschiedlich!
Bei den speziellen MBA-Programmen EMBA und PMBA sieht es noch einmal etwas anders aus. Bei beiden handelt es sich mehr um eine Art Lehrgang als um einen Studiengang im klassischen Sinn, zusätzlich richten sie sich explizit an Berufstätige. Außerdem wird hier eine eher generalistische Ausbildung in Bezug auf Managementaufgaben geboten, während man sich im klassischen Master auf sein konkretes Fachgebiet spezialisiert.
Absolventen und -absolventinnen eines EMBA- oder PMBA-Programms können daher Führungsaufgaben und allgemeine Managementtätigkeiten in allen möglichen Unternehmen übernehmen, während Absolvent/-innen eines MBA-Studiums in ihrem konkreten Fachgebiet in höheren Positionen arbeiten. Sie alle steigern also die Möglichkeit, Karriere zu machen, insgesamt noch einmal, da sich Studierende für die Arbeit als Führungskraft zusätzlich qualifizieren.
Ein MBA ist nicht für jede Person die beste Wahl: Wenn du bereits Berufserfahrung gesammelt hast und dich gezielt auf Führungs- oder Managementaufgaben vorbereiten möchtest, kann ein MBA gut passen. Wenn du dagegen direkt nach dem Bachelor weiterstudieren, dein Fachwissen vertiefen oder dich stärker wissenschaftlich mit Betriebswirtschaft, Management oder Unternehmensführung beschäftigen möchtest, ist oft ein klassischer Master die bessere Option. In diesem Fall lohnt sich ein Blick auf Master-Studiengänge im Bereich BWL oder Business Management.
MBA: Aufbau und Dauer
Ein klassisches MBA-Studium kann eine Dauer von zwei Jahren (vier Semester, 24 Monate ) haben, wie jeder andere Master auch. Die Studiendauer kann aber auch kürzer sein und sich auf ca. zwei bis drei Semester (12 bis 18 Monate) belaufen. Einige MBA-Programme erstrecken sich - in berufsbegleitender Variante - auch auf drei bis vier Jahre (36 bis 48 Monate).
Studieninhalte können in deutscher und/oder englischer Unterrichtssprache vermittelt werden, hier sollte man sich also die Hochschule bzw. die Business Schools genau ansehen. Der Nachweis über Englischkenntnisse (z.B. mittels TOEFL) ist häufig notwendig.
Das Studium kann Vollzeit und Teilzeit sowie berufsbegleitend absolviert werden, unter Umständen sogar als Fernstudium. EMBA-Programme hingegen sind ausschließlich Teilzeit oder berufsbegleitend (selten ebenso als Fernstudium) organisiert.
Welche Inhalte hat ein MBA-Studium?
Ein klassisches MBA-Programm, beispielsweise aus dem Themenbereich General oder Business Management, hat oft einen hohen Praxisbezug und vermittelt den Studierenden das nötige Wissen, um Managementaufgaben zu meistern und wirtschaftswissenschaftliche Verknüpfungen zu verstehen.
Die Betriebswissenschaft wird daher mit anderen Elementen verbunden. So werden die Bilanzierung und die Analyse von Bilanzen gelehrt, ebenso Aspekte aus dem Marketing, Finanzen und Rechnungswesen allgemein, Leadership und Interkulturalität. Führungskompetenzen werden aufgebaut, die Kommunikation verbessert, das Thema Human Resources angesprochen und internationales Recht sowie Unternehmertum gelehrt.
Marktforschung, Digitalisierung, Controlling, Risiko- und Krisenmanagement sind weitere Inhalte, mit denen sich die Studierenden im Rahmen des MBA-Studiums beschäftigen. Accounting, digitales Marketing, General-, Innovations-, IT- und Supply Chain Management sowie Corporate Finance stellen weitere Studienthemen dar.

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Verhandlungen, ethische Aspekte, Projektmanagement, Geschäftsmodelle und Design Thinking sind mögliche Studieninhalte, mit denen die Business Schools und Hochschulen die (künftigen) Manager/-innen konfrontieren. Darüber hinaus geht es auch um Corporate Governance, weltweiten Einkauf und Vertrieb, um das Halten von Präsentationen, Business Intelligence und Data Science.
Gibt es im Studium einen konkreten Fachbezug (z.B. auf das internationale Sportmarketing), fokussiert sich der MBA zusätzlich auf die Elemente des gewählten Bereichs und bereitet Studierende insbesondere auf Management- und Führungsaufgaben in diesem Gebiet vor (hier z.B. auf Führungsaufgaben im Profi-Sport oder im Sporttourismus).
Ein Auslandsaufenthalt kann ebenfalls vorgesehen sein und auch die Wahl von Spezialisierungen ist - abhängig vom Programm - möglich.
Da Student/-innen im EMBA schon mehr Berufserfahrung haben, fallen hier Grundlagen-Kurse oft weg, man macht stattdessen eher weiterführende Aufbau-Kurse. Auch Spezialisierungen sind dann eher nicht vorgesehen.
Karrierechancen nach dem MBA
Beruflich stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Man kann im bisherigen Unternehmen/Job aufsteigen oder man wechselt den Beruf. Alles in allem finden die Hochschulabsolventen und -absolventinnen nach dieser Weiterbildung in internationalen Unternehmen, in kleinen oder mittelständischen Betrieben, im Finanzsektor oder in der Unternehmensberatung Arbeit.
Sie können dabei Managementpositionen bekleiden oder in der Geschäftsführung tätig sein - und das in fast allen Branchen. Mit Abschluss eines spezialisierten MBA-Studiengangs bieten sich vor allem Jobs in dem spezifischen Bereich an, für den man sich im Studium entschieden hat. Doch auch hier sind Absolvent/-innen dann Führungskräfte.
Die Berufschancen stehen also sehr gut, da man mit dem betriebswirtschaftlichen Know-how (und eventuell den fachspezifischen Fähigkeiten) gut auf Herausforderungen reagieren kann.
Welche Voraussetzungen braucht man für einen MBA?
Da es sich bei einem MBA-Studium/-Programm um eine postgraduale Weiterbildung handelt, benötigt man in den meisten Fällen ein erstes Hochschulstudium (Erststudium/Bachelor-Abschluss) sowie ein bis zwei Jahre Berufserfahrung. Diese ist jedoch nicht bei jedem Studiengang erforderlich, wird aber unabdingbar, wenn der erste Hochschulabschluss fehlen sollte (in diesem Fall muss meist eine langjährige, facheinschlägige Berufserfahrung nachgewiesen werden).
Unter Umständen muss das Studium mit einer gewissen Note abgeschlossen worden sein. Wurde das Erststudium in einer anderen Fachrichtung als Wirtschaft/BWL abgeschlossen, kann der Nachweis kaufmännischer und betriebswirtschaftlicher Expertise gefordert werden. Dies geschieht u.a. durch eine zusätzliche Prüfung oder ein Gespräch.
Weitere Voraussetzungen können ein Mindestalter oder gute Englischkenntnisse sein. Möchte man ein MBA-Studium beginnen, kann von der jeweiligen Hochschule auch der GMAT (Graduate Management Admission Test) gefordert werden. Dieser soll die Eignung für einen wirtschaftswissenschaftlichen Master prüfen und ist standardisiert.
Für einen PMBA wird von den künftigen Studierende nicht nur eine einjährige, sondern meist eine zwei- bis dreijährige Berufserfahrung gefordert, für den EMBA eine mindestens fünfjährige. Man muss darüber hinaus nachweisen können, dass man die gesamte Zeit in einer Führungs- oder Managementposition gearbeitet hat. Manch eine Hochschule lässt aber auch Bewerber/-innen zu, die kein erstes Studium in der Tasche haben, dafür aber über das Abitur/die Matura bzw. die Hochschulreife und ausreichend Berufspraxis verfügen.
Bewerbung
Der Prozess der Zulassung zum MBA-Studium kann an den diversen Hochschulen unterschiedlich ablaufen. Manchmal gibt es einen Bewerbertag, an dem die Motivation und die Fähigkeiten vom Anbieter überprüft werden, oft gibt es aber auch ein Aufnahmeverfahren. Im Rahmen dessen erhält man vorab Fragstellungen, die beantwortet und zu einer Präsentation verarbeitet werden müssen. Diese musst du dann bei einem persönlichen Bewerbungsgespräch vorstellen. Außerdem sollen auch hier die Motivation und die Lebensumstände geprüft werden. Findet das Gespräch auf Englisch statt, werden die Sprachkenntnisse direkt mitgeprüft.
Was kostet ein MBA-Studium?
Die Kosten für ein MBA-Studium können an den Hochschulen stark variieren. Für manche Studiengänge zahlt man EUR 8.000 bis 15.000, für andere aber auch EUR 20.000 bis 60.000. Hier sind oft die Immatrikulationsgebühren und die Gebühren für die Master Thesis enthalten. Das MBA-Studium kann man sich eventuell über Stipendien oder Bildungsfonds finanzieren. Bei Letzteren zahlt man die Studiengebühren sogar erst dann, wenn man in der Arbeitswelt angekommen ist. Außerdem kann man das Studium nach MBA-Abschluss mitunter steuerlich absetzen.

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Tell me why: Warum ein MBA?
Macht man sich auf die Suche nach dem "Warum", findet man unterschiedliche Gründe, die für einen solchen Studiengang sprechen: So erwarten sich Absolventen und Absolventinnen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, erhoffen sich ein höheres Gehalt und möchten ihren Horizont erweitern.
Man kann sich darüber hinaus für Führungsaufgaben qualifizieren und den Schritt ins (höhere) Management wagen. Mit einem MBA ist das auch für Studierende möglich, die in einem ersten Schritt kein betriebswirtschaftliches Studium durchlaufen haben, sondern z.B. aus der Medizin oder den Geisteswissenschaften kommen. So können auch sie sich Wissen rund um die Themen Budget, Personalmanagement, Controlling und Finanzierung aufbauen, denn dieses Rüstzeug zählt zu den Voraussetzungen, wenn man mit Erfolg die Karriereleiter hochklettern möchte.
Kommt man jedoch bereits aus den Wirtschaftswissenschaften, kann man seine Kompetenzen erweitern oder sich mit einem Studium auf einen Fachbereich spezialisieren. Genau das sind auch die Vorteile des Studiums bzw. Programms. Doch wie fast alles auf der Welt hat auch ein Master of Business Administration Nachteile. Hierzu zählen besonders die Gebühren, die man aufbringen muss, und die zusätzliche Zeit, die man für das MBA-Studium benötigt.
Für ein MBA-Studium ist man also geeignet, wenn man über das Geld und die nötige Zeit verfügt, diszipliniert ist und die Vorteile dieses Abschlusses wirklich ausschöpfen möchte.
Fragen zur Entscheidungsfindung
Zu guter Letzt bleibt noch die Frage: Wie finde ich das richtige MBA-Studium? Auch hier gibt es einige Tipps, die die Entscheidung leichter machen:
1) Welchen Studienabschluss habe ich? | Ist es ein Bachelor in BWL, wäre es meistens sinnvoller, einen spezifischen MBA-Studiengang zu belegen, statt eines generalistischen Programms. Denn ansonsten gleichen die Studieninhalte der Module denen aus dem vorangegangenen Bachelor wahrscheinlich sehr und man lernt nicht so viel Neues.
2) Wohin möchte ich? | Will ich in meinem Beruf weiter aufsteigen? Brauche ich dafür mehr Managementkenntnisse oder doch eher Branchenwissen? Will ich mir Wissen in einem Nischenbereich aufbauen, um mich dadurch von der Konkurrenz abzuheben? Oder möchte ich sogar ganz den Beruf wechseln? Diese Fragen können einen Überblick darüber liefern, ob man in die generalistische (PMBA/EMBA) oder eher spezifischere Richtung (MBA) gehen möchte.
3) Gebühren, Hochschulen und Lernform | An welcher Hochschule wird mein Wunschstudium/-programm angeboten? Was wird bei mir in der Nähe angeboten? Wenn es nicht das Gewünschte ist, wie wäre es dann mit einem Fernstudium/Online-MBA? Schaffe ich es, komplett selbstorganisiert Zuhause zu lernen oder bin ich lieber vor Ort? Wo kostet die Ausbildung wie viel? Habe ich den Abschluss lieber schneller, verzichte dafür aber komplett auf mein Gehalt (Vollzeit-Studium) oder absolviere ich das Studium/Programm lieber langsamer und arbeite dafür (teilweise) weiter (Teilzeit- bzw. berufsbegleitendes Studium)?
Da sich MBA-Programme bei Voraussetzungen, Kosten, Dauer, Studienform und Schwerpunkten deutlich unterscheiden können, lohnt sich ein genauer Vergleich. Sieh dir deshalb verschiedene Angebote für MBAs, EMBAs oder PMBAs an und finde heraus, welches Programm am besten zu deiner beruflichen Erfahrung, deinen Karrierezielen und deinem Alltag passt.
FAQ
Was ist der MBA?
MBA steht für Master of Business Administration. Das ist ein weiterbildender Masterabschluss, meist mit Schwerpunkt auf Management, Betriebswirtschaft und Führung.
Ist MBA ein akademischer Grad?
Ja, ein MBA ist ein akademischer Masterabschluss. Er unterscheidet sich aber von vielen klassischen Masterstudiengängen, weil er meist stärker praxis- und managementorientiert ist.
Wie angesehen ist ein MBA?
Ein MBA kann sehr angesehen sein, vor allem wenn er von einer anerkannten Hochschule oder Business School stammt. Da viele Unternehmen einen MBA-Abschluss sehr schätzen, hat man damit gute Chancen, die Karriere voranzutreiben.
Was ist der Unterschied zwischen MBA und EMBA?
Der MBA richtet sich allgemein an Berufserfahrene, die Managementwissen aufbauen oder vertiefen möchten. Der Executive MBA (EMBA), ist meist stärker auf erfahrene Führungskräfte mit mehreren Jahren Berufserfahrung ausgerichtet.
Was ist besser: MBA oder normaler Master?
Das hängt vom Ziel ab: Ein MBA passt eher zu Berufserfahrenen mit Managementambitionen. Ein klassischer Master eignet sich oft besser, wenn man direkt nach dem Bachelor fachlich vertiefen oder wissenschaftlicher weiterstudieren möchte.
Kann man einen MBA berufsbegleitend studieren?
Ja, viele MBA-Programme werden berufsbegleitend angeboten. Häufig gibt es auch Teilzeit-, Fernstudien-, Online- oder Blended-Learning-Modelle.
Was kostet ein MBA-Studium?
Die Kosten für ein MBA-Studium unterscheiden sich stark je nach Hochschule, Studienform und Programm. Die Preise beginnen bei rund 8.000€ und können bis zu 60.000€ betragen.
Für wen lohnt sich ein MBA?
Ein MBA kann sich lohnen, wenn man bereits Berufserfahrung hat und sich auf Management- oder Führungsaufgaben vorbereiten möchte. Besonders sinnvoll ist er, wenn Programm, Berufsziel und bisherige Laufbahn gut zusammenpassen.