Medizinische Informatik Studium 2 Studiengänge in der Schweiz

Inhaltsverzeichnis

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Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Medizinische Informatik

Das Studium der Medizinischen Informatik bereitet AbsolventInnen darauf vor, IT-Lösungen für den medizinischen Bereich zu entwickeln. Dazu gehören beispielsweise Systeme zur Bildgebung für Diagnosen oder Programme zur Verwaltung von PatientInnendaten.

Die Basis bilden Informatik-Grundlagen wie Programmieren, Mathematik, Statistik, Algorithmen, Datenbanken und Datenstrukturen. Auch Software Engineering, also die Planung und Entwicklung von Programmen, ist ein wichtiger Teil. Ergänzend erwerben Studierende medizinisches Basiswissen von zentralen Fachgebieten bis hin zu Diagnose- und Therapiesystemen.

Ein Schwerpunkt ist die Telemedizin, bei der Informationssicherheit besonders wichtig ist. In höheren Semestern können Wahlmodule zur Spezialisierung gewählt werden, etwa in Künstlicher Intelligenz, Robotik, IT-Servicemanagement, Computergrafik, Web-Engineering oder Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen. Weitere Inhalte sind Recht, Betriebswirtschaft, Biometrie und Epidemiologie. Häufig absolvieren Studierende Projektarbeiten und Industriepraktika, um ihr Wissen direkt anwenden zu können.

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    Medizininformatik

    Berner Fachhochschule

    Bachelor of Science | 6 Semester (Vollzeit)
    CH   Bern | Biel

    Medizininformatik

    Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) - Hochschule für Life Sciences

    Bachelor of Science in Life Sciences | 6 Semester (Vollzeit, Teilzeit)
    CH   Muttenz
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    Typische Lehrveranstaltungen

    wusstest_du_schon
    • ... über ein Drittel der weltweit erhobenen Daten sich auf die verschiedensten Aspekte des Gesundheitswesens zurückführen lassen?
    • ... unter E-Health auf elektronischer Datenverarbeitung basierende Gesundheit verstanden wird und es dafür seit den 2010er Jahren einen großen Wachstumsmarkt gibt?
    • ... dass Telemedizin auch für AstronautInnen möglich ist, weil sich die heute immer öfter verwendete Technologie für die Behandlung von PatientInnen eignet, die sich nicht physisch am selben Ort wie ihre ÄrztInnen aufhalten?
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    Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Medizinische Informatik

    AbsolventInnen des Studiums medizinische Informatik finden vor allem in öffentlichen und privaten Einrichtungen des Gesundheitswesens potenzielle Arbeitgeber. Aber auch die Medizintechnik, im Bereich von Hard- und Software bietet mögliche Berufsfelder. Darüber hinaus arbeiten medizinische Informatiker-Innen auch bei Softwareunternehmen, Verbänden oder in Rechenzentren. Zu ihren Aufgabengebieten gehören die Analyse und Darstellung großer Datenmengen, die Optimierung klinischer Abläufe, die Unterstützung von ÄrztInnen und Pflegekräften in der Behandlung durch beispielsweise intelligente Algorithmen, die Dokumentation von Patientendaten, die medizinische Bildbearbeitung und -präsentation sowie der Unterhalt und die Entwicklung medizinischer Informationssysteme. Darüber hinaus besteht für medizinische InformatikerInnen aufgrund ihrer Ausbildung in allgemeiner Informatik auch die Möglichkeit, in diesen Berufsfeldern zu arbeiten.