Ergotherapie Studium 27 Studiengänge

      Ergotherapie Studium 27 Studiengänge

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      17 Studiengänge
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      Fernstudium
      1 Studiengang

      Inhaltsverzeichnis

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      Das Ergotherapie-Studium

      Was ist Ergotherapie?

      Die Ergotherapie rückt aktive Betätigung bei der Krankheitsbewältigung und Rehabilitation in den Vordergrund. Körperliche, wie z.B. motorische oder neurologische Beeinträchtigungen, oder psychische Handicaps werden in der Ergotherapie mithilfe spezieller Übungen und Arbeitsanweisungen therapiert. Patient/-innen werden u.a. dazu angeleitet, Bewegungsabläufe und Fähigkeiten zu trainieren, sodass ihnen ihr Alltag sowie Routineaufgaben wie Waschen, Essen oder Einkaufen, leichter von der Hand gehen.

      Zielgruppe der Ergotherapie sind Menschen jeden Alters: Sowohl jene Personen, die aufgrund einer Behinderung nur eine eingeschränkte Handlungsfähigkeit bzw. Bewegungsfähigkeit haben, als auch solche, die ihre Selbstständigkeit durch eine Erkrankung (z.B. Schlaganfall, Alzheimer, Multiple Sklerose) oder einen Unfall einbüßen mussten.

      Im Zuge der Ergotherapie sollen Patienten und Patientinnen (wieder) zur Alltagsbewältigung und zur aktiven, unabhängigen Teilhabe am Leben befähigt werden. Ziel ist also der Aufbau von Selbstständigkeit und der Fähigkeit, aktiv am Alltag teilzunehmen.

      Ergotherapie-Studium: Alle Infos!

      Hört sich spannend an? Dann ist das Ergotherapie-Studium möglicherweise genau das, wonach du suchst! Der Studiengang Ergotherapie an der Hochschule geht auf den methodischen Facettenreichtum jener Therapieform ein und vermittelt den angehenden Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen umfassendes Know-How in der Anwendung und Umsetzung dieser. Die menschliche Handlungsfähigkeit und Betätigung steht im Zentrum der Studiengänge in der Fachrichtung.

      Die Grundlagen der Ergotherapie werden im Studium ebenso gelehrt wie Kenntnisse in der Psychologie, Pädagogik, Anatomie oder Hygiene. Zudem erlangen Student/-innen im Rahmen der akademischen Ausbildung an der Hochschule Grundkenntnisse in der Pädiatrie oder Gesprächsführung und ergotherapeutische Handlungskompetenz, die für die unterschiedlichen Verfahren sowie die Arbeit mit Menschen diverser Altersgruppen - z.B. mit Jugendlichen, Erwachsenen oder Senioren - benötigt wird.

      Studium mit großem Praxisanteil

      Charakteristisch für das Studium sind die zahlreichen Praxisphasen, in denen u.a. Berufspraktika absolviert werden. Im Zuge dieser Praktika arbeiten die Studierenden meist mit Klient/-innen und lernen die Therapieform, die zunächst in der Theorie besprochen wurde, in der praktischen Umsetzung kennen. Wahlfächer runden die umfangreiche Lehre der Studiengänge ab.

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      Typische Lehrveranstaltungen

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      Beruf und Verdienstmöglichkeiten nach dem Ergotherapie-Studium

      Was machen Ergotherapeut/-innen?

      Im Rahmen der Ergotherapie werden Bewegungsabläufe trainiert und Patienten und Patientinnen zur Selbstständigkeit, Alltagsbewältigung und Teilhabe am Leben befähigt. Waschen, Anziehen, Essen und Trinken werden ebenso geübt wie Einkaufen, Telefonieren oder die Tagesplanung. In der Arbeit mit Kindern steht z.B. die Therapie von Entwicklungs- oder Verhaltensstörungen sowie Lernproblemen auf dem Programm.

      Die Aufgaben im Beruf des Ergotherapeuten/ der Ergotherapeutin greifen jedoch noch viel weiter. Diese Berufsgruppe ist z.B. auch damit beauftragt, die Kognition und Wahrnehmung, Gedächtnisleistung oder Konzentration ihrer Klient/-innen zu trainieren oder Angehörige zu beraten.

      Kreativität und Flexibilität sind für die ergotherapeutische Tätigkeit besonders gefragt, da je nach Patient/in unterschiedliche Übungen durchgeführt werden und - abhängig von individuellen Lebensumständen und etwaigen Beeinträchtigungen oder Erkrankungen (z.B. Demenz) - andere Strategien und Utensilien zum Einsatz kommen.

      Karriere und berufliche Perspektiven als Ergotherapeut/Ergotherapeutin

      Sobald du das Studium an der Hochschule erfolgreich beendet hast, stehen dir zahlreiche Einsatzfelder offen. Du arbeitest beispielsweise in ambulanten, (teil)stationären oder komplementären Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens und bist mit der Patientenversorgung betraut.

      Zu den möglichen Arbeitsplätzen zählen:

      • Krankenhäuser und Kliniken
      • Therapie- und Reha-Zentren
      • Tagesstätten
      • Alten- oder Pflegeheime 
      • Praxen

      Einrichtungen für ältere Personen, Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder Behinderungen, Kindergärten, Schulen oder sonstige pädagogische Institutionen können als Arbeitgeber ebenso in Betracht gezogen werden. Überdies findest du in Beratungszentren, bei Krankenkassen in Verwaltungsposition oder in Einrichtungen der Lehre oder Forschung Möglichkeiten, um deine Karriere zu starten.

      Darüber hinaus kannst du auch als Selbstständige/r arbeiten und eine eigene Praxis gründen. Nach dem Bachelor-Studium steht es dir natürlich auch offen, ein aufbauendes Master-Studium (oft Master of Science) zu besuchen und anschließend z.B. eine akademische Laufbahn zu beginnen.

      Vielseitiges Berufsfeld

      Typische Bereiche im Berufsfeld der Ergotherapie sind z.B.:

      • die Traumatologie,
      • Orthopädie und Handchirurgie,
      • Innere Medizin und Rheumatologie,
      • Neurologie,
      • Psychiatrie,
      • Geriatrie
      • sowie Pädiatrie.

      Absolvent/-innen finden Berufe in all diesen Gebieten. Hier bist du nach deiner akademischen Ausbildung u.a. für die Konzeption und Durchführung von Einzel- und Gruppenbehandlungen zuständig, achtest auf die Qualitätssicherung im therapeutischen Kontext und optimierst gegebenenfalls mangelhafte Abläufe.

      Nicht untypisch für Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen ist die enge und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Arbeitskräften anderer Fachbereiche, beispielsweise aus der Pflege oder anderen Therapiebereichen (z.B. Physiotherapie).

      Ergonomischer Arbeitsplatz: Gesundheit erhalten, Krankheit vorbeugen

      Arbeitsmedizin und Arbeitsplatzgestaltung sind zwei große Bereiche innerhalb der Ergotherapie. Hier werden beispielsweise jene Rahmenbedingungen geschaffen, die bei der ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes wichtig sind. Das Vorhandensein eines ergonomisch ausgerichteten Arbeitsumfeldes spielt in der Prävention/Gesundheitsvorsorge eine wichtige Rolle und kann berufsbedingten Erkrankungen mitunter vorbeugen. Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen sind ebenso in der Gesundheitsförderung von Relevanz. Hier ermöglichen sie älteren Personen u.a. ein sicheres und barrierefreies Wohnumfeld.

      Gehalt nach dem Studium

      Tendenziell liegt das Gehalt für Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen im mittleren Bereich. Dies ist jedoch auch von der Position, Praxiserfahrung und dem Standort des Arbeitsplatzes abhängig. Im Laufe des Berufslebens kann das Gehalt noch ansteigen.

      Berufsbeispiele

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      FAQ

      Was kann ich nach dem Ergotherapie-Studium machen?

      Beim Einstieg ins Berufsleben stehen dir zahlreiche Einsatzfelder offen. Du arbeitest beispielsweise in Krankenhäusern, Altenheimen, Praxen oder Reha-Zentren und entwirfst individuell auf deine Patient/-innen abgestimmte Behandlungspläne. Mithilfe von Übungen und aktiver Betätigung, versuchst du, die Fähigkeit zur Alltagsbewältigung und zum selbstständigen Leben deiner Patient/-innen (wieder)herzustellen.

      Wie lange dauert das Ergotherapie-Studium?

      Die Regelstudienzeit (Vollzeit) beträgt meist sechs bis sieben Semester. Je nach Studium sowie Berufserfahrung/ Ausbildung (die teilweise auf die Studienzeit angerechnet werden kann), ist auch eine etwas kürzere/längere Studiendauer möglich.

      Wo kann ich Ergotherapie studieren?

      Ergotherapie-Studiengänge werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz an zahlreichen Hochschulen - wie z.B. Fachhochschulen - angeboten.

      Was macht man im Ergotherapie-Studium?

      Im Studium der Ergotherapie befassen sich Studierende u.a. mit psychologischen, pädagogischen, medizinischen oder naturwissenschaftlichen Grundlagen, mit Hygiene, Physiologie und Anatomie, Neurologie, Psychiatrie oder Kinderheilkunde. Zahlreiche Praxisphasen sind charakteristisch für das Studium.

      Was kostet ein Ergotherapie-Studium?

      Die Kosten des Studiums variieren von Hochschule zu Hochschule. An privaten Hochschulen ist üblicherweise eine dreistellige Studiengebühr pro Monat zu bezahlen. Ansonsten ist ein zwei- bis dreistelliger Betrag pro Semester fällig.

      Ist es schwer, Ergotherapie zu studieren?

      Das Ergotherapie-Studium wird dir besonders leichtfallen, wenn du empathisch, verantwortungsbewusst, kreativ und flexibel bist sowie gerne eng mit anderen Menschen zusammenarbeitest. Überprüfe deine Eignung für das Ergotherapie-Studium mit unserem Studienwahltest.

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      • du sowohl Erwachsene als auch Kinder mit neurologischen, motorischen sowie psychischen Beeinträchtigungen und Einschränkungen unterstützen und ihre Lebensqualität dadurch verbessern möchtest.
      • du davon träumst, als Ergotherapeut/Ergotherapeutin später im Gesundheitswesen in einer eigenen Praxis zu arbeiten.
      • du ein Bachelor-Studium mit vielen Praxisphasen suchst, das dir eine vielseitige Karriere verspricht.