Architektur Studium 8 Bachelor-Studiengänge in Österreich

Inhaltsverzeichnis

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Architektur studieren: Räume, Gebäude und Städte gestalten

Architektur beschäftigt sich mit der Planung und Gestaltung von Gebäuden, Innen- und Außenräumen, Quartieren und städtischen Strukturen. Im Bachelorstudium lernst du, wie aus einer Idee ein Entwurf entsteht und wie dieser technisch, funktional, gestalterisch und räumlich weiterentwickelt wird.

Dabei geht es nicht nur darum, schöne Gebäude zu zeichnen. Architektur verbindet Kreativität, Konstruktion, Technik, Geschichte, Gesellschaft, Nachhaltigkeit, Baurecht und Kommunikation. Du entwirfst Räume, arbeitest mit Plänen und Modellen, beschäftigst dich mit Materialien, Licht, Proportionen, Statik, Bauphysik und der Frage, wie Menschen Gebäude tatsächlich nutzen.

Wichtig zu wissen: Architektur ist ein sehr arbeitsintensives Studium. Viele Projekte entstehen in Entwurfsateliers, Modellbauwerkstätten, Gruppenarbeiten und Präsentationen. Du brauchst Ideen, aber auch Ausdauer, Genauigkeit und die Bereitschaft, Entwürfe immer wieder zu überarbeiten.

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Studiengänge

DE
Deutschland
72 Studiengänge
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Österreich
8 Studiengänge
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Schweiz
8 Studiengänge
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    Architektur

    Akademie der bildenden Künste Wien

    Bachelor of Architecture | 6 Semester (Vollzeit)
    AT   Wien

    Architektur

    Fachhochschule Kärnten

    Bachelor of Science in Engineering | 6 Semester (Vollzeit)
    AT   Spittal a.d. Drau

    Architektur

    Fachhochschule Oberösterreich

    Bachelor of Science in Engineering | 6 Semester (berufsbegleitend, Vollzeit)
    AT   Wels

    Architektur

    Technische Universität Graz

    Bachelor | 6 Semester (Vollzeit)
    AT   Graz

    Architektur

    Technische Universität Wien (TU Wien)

    Bachelor of Science (BSc) | 6 Semester (Vollzeit)
    AT   Wien

    Architektur

    Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz

    Bachelor of architecture | 6 Semester (Vollzeit)
    AT   Linz

    Architektur

    Universität Innsbruck

    Bachelor of Science | 6 Semester (Vollzeit)
    AT   Innsbruck

    Architektur - Green Building

    Fachhochschule Campus Wien

    Bachelor of Science in Engineering | 6 Semester (Vollzeit)
    AT   Wien
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    Bachelor Architektur: Ablauf, Dauer und Abschluss

    Ein Bachelorstudium in Architektur dauert meist sechs bis acht Semester. In vielen Studiengängen umfasst der Bachelor 180 oder 240 ECTS. In Österreich ist das Bachelorstudium Architektur häufig auf sechs Semester und 180 ECTS ausgelegt; daran schließt oft ein Masterstudium mit vier Semestern und 120 ECTS an. In Deutschland und der Schweiz hängt die genaue Dauer vom Hochschultyp und Studienmodell ab.

    Typische Abschlüsse sind Bachelor of Arts, Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering. Welcher Abschluss vergeben wird, hängt von der Hochschule und der Ausrichtung des Studiengangs ab. Künstlerisch und gestalterisch geprägte Studiengänge vergeben häufig einen Bachelor of Arts, technisch oder ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Studiengänge eher einen Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering.

    Wichtig ist die spätere Berufsfrage: Der Bachelor ist ein erster akademischer Abschluss, reicht aber nicht in jedem Land und nicht in jedem Fall aus, um die Berufsbezeichnung Architektin bzw. Architekt führen oder eigenverantwortlich als Architekt/in arbeiten zu dürfen. In Deutschland ist die Berufsbezeichnung geschützt und an die Eintragung in die Architektenliste gebunden. In Österreich führt der Weg zur freiberuflichen Befugnis über Studium, Praxis und Ziviltechnikerprüfung. In der Schweiz ist der Beruf auf Bundesebene nicht einheitlich geregelt; je nach Hochschultyp, Kanton und Tätigkeitsbereich können unterschiedliche Anforderungen eine Rolle spielen.

    Inhalte im Architektur-Studium

    Im Bachelorstudium Architektur lernst du zunächst die Grundlagen des Entwerfens, Darstellens und Konstruierens. Typische Inhalte sind Entwurf, Baukonstruktion, Gebäudetechnik, Bauphysik, Baustoffkunde, Tragwerkslehre, Architekturgeschichte, Architekturtheorie, Städtebau, Freihandzeichnen, Modellbau, CAD, digitale Darstellung und wissenschaftliches Arbeiten.

    Später werden die Projekte komplexer. Du beschäftigst dich mit Wohnbau, öffentlichen Gebäuden, Umbau, Sanierung, Denkmalpflege, nachhaltigem Bauen, Stadtentwicklung, Innenraum, Landschaftsbezügen, Baurecht, Kosten, Planung und Projektorganisation. Je nach Studiengang können auch digitale Planung, Building Information Modeling, Energieeffizienz, Holzbau, Stadtplanung oder soziale und ökologische Fragen stärker im Mittelpunkt stehen.

    Eine Besonderheit des Architekturstudiums ist die Entwurfsarbeit. Du entwickelst Konzepte, zeichnest Grundrisse, Schnitte und Ansichten, baust Modelle, erstellst Visualisierungen und präsentierst deine Ideen. Dabei lernst du, Kritik einzuordnen, Entscheidungen zu begründen und gestalterische Ideen mit technischen Anforderungen zu verbinden.

    Praxis im Architektur-Studium

    Praxis spielt im Architekturstudium eine große Rolle. Viele Studiengänge arbeiten mit Entwurfsprojekten, Studios, Modellbau, Exkursionen, Baustellenbesuchen, Projektarbeiten oder Praktika. Dabei lernst du, wie Planung im Alltag funktioniert und wie viele Entscheidungen zwischen erster Skizze und fertigem Gebäude liegen.

    In der Praxis geht es um mehr als Kreativität. Du musst Entwürfe nachvollziehbar darstellen, Maße einhalten, Materialien verstehen, technische Lösungen mitdenken und unterschiedliche Interessen berücksichtigen. Architektur entsteht nie allein am Schreibtisch, sondern im Austausch mit Bauherrschaft, Fachplanerinnen und Fachplanern, Behörden, Handwerk, Bauunternehmen und später auch den Menschen, die ein Gebäude nutzen.

    Gerade im Bachelor ist es wichtig, ein Gefühl für Maßstab, Raum und Konstruktion zu entwickeln. Skizzen, Modelle, Pläne, digitale Werkzeuge und Präsentationen helfen dabei, Ideen sichtbar und überprüfbar zu machen.

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    Typische Lehrveranstaltungen

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    Voraussetzungen für das Architektur-Studium

    Für ein Architekturstudium brauchst du meist eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Je nach Hochschule können zusätzlich Aufnahmeverfahren, Eignungstest, Motivationsschreiben, Mappe, Arbeitsproben, Praktikum oder bestimmte Bewerbungsfristen verlangt werden.

    Persönlich solltest du Interesse an Gestaltung, Technik, Raum, Gebäuden und gesellschaftlichen Fragen mitbringen. Du musst nicht perfekt zeichnen können, solltest aber bereit sein, deine Ideen visuell darzustellen - mit Skizzen, Plänen, Modellen, digitalen Programmen oder Präsentationen.

    Hilfreich sind räumliches Vorstellungsvermögen, Kreativität, Genauigkeit und Durchhaltevermögen. Architektur bedeutet oft, lange an einem Entwurf zu arbeiten, Kritik zu bekommen, Lösungen zu verwerfen und neu anzusetzen. Wer Freude daran hat, Ideen Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, bringt gute Voraussetzungen mit.

    Architektur, Innenarchitektur oder Bauingenieurwesen?

    Architektur, Innenarchitektur und Bauingenieurwesen beschäftigen sich alle mit gebauter Umwelt, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Architektur betrachtet Gebäude als Ganzes: Entwurf, Raumwirkung, Nutzung, Konstruktion, Fassade, Städtebau, Gestaltung und technische Umsetzung gehören zusammen.

    Innenarchitektur konzentriert sich stärker auf Innenräume. Dabei geht es um Raumgestaltung, Materialien, Licht, Möbel, Atmosphäre, Funktion, Ausbau und die Nutzung von Räumen im Inneren eines Gebäudes.

    Bauingenieurwesen ist stärker technisch und rechnerisch ausgerichtet. Dort stehen Tragwerke, Statik, Baustoffe, Konstruktion, Verkehr, Wasserbau, Geotechnik, Bauausführung und Infrastruktur stärker im Mittelpunkt. Wenn dich vor allem Entwurf und Raumgestaltung interessieren, passt Architektur gut. Wenn du lieber berechnest, konstruierst und technische Bauwerke planst, kann Bauingenieurwesen näher liegen.

    Architektur oder Stadtplanung?

    Architektur beschäftigt sich vor allem mit Gebäuden, Räumen und deren Gestaltung. Stadtplanung denkt größer: Stadtteile, Quartiere, Verkehr, Freiräume, Nutzungsmischung, Wohnen, Arbeiten, Klima, Infrastruktur und langfristige Entwicklung.

    Die Grenzen sind aber fließend. Viele Architekturstudiengänge enthalten auch Städtebau oder Stadtentwicklung. Umgekehrt braucht Stadtplanung ein gutes Verständnis für Gebäude, öffentliche Räume und räumliche Gestaltung. Wenn du gern einzelne Gebäude entwirfst, ist Architektur näher. Wenn dich größere räumliche Zusammenhänge und die Entwicklung von Städten interessieren, kann Stadtplanung besser passen.

    Passt Architektur zu mir?

    Architektur passt zu dir, wenn du Räume, Gebäude und Städte nicht nur anschauen, sondern verstehen und gestalten möchtest. Du solltest dich für Design und Technik interessieren und Freude daran haben, Ideen sichtbar zu machen.

    Das Studium ist besonders passend, wenn du kreativ bist, aber auch strukturiert arbeiten kannst. Entwürfe müssen nicht nur gut aussehen, sondern auch funktionieren, konstruktiv sinnvoll sein und zu Ort, Nutzung, Budget, Material und rechtlichen Vorgaben passen.

    Gut passt Architektur zu dir, wenn dich Fragen interessieren wie: Wie entsteht ein guter Grundriss? Warum wirkt ein Raum hell, eng, offen oder ruhig? Wie verbindet man Gestaltung und Konstruktion? Wie baut man nachhaltig? Wie verändert Architektur eine Stadt? Und wie wird aus einer Skizze ein Gebäude?

    wusstest_du_schon
    • ... Architektur ganz allgemein gerne als Mutter aller Künste bezeichnet wird?
    • ... LEGO früher spezielle Bausteine für ArchitektInnen produziert hat?
    • ... das Empire State Building in New York aus rund 10 Millionen Bausteinen besteht?
    • ... ArchitektInnen sogar schon stabile, mobile und umweltfreundliche Häuser aus Papier geplant haben?
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    Berufschancen nach dem Architektur-Studium

    Nach dem Architekturstudium kannst du in Architektur- und Planungsbüros, Bauunternehmen, Projektentwicklung, Immobilienwirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Stadtplanung, Denkmalpflege, Baukultur, Wettbewerbswesen, Visualisierung, Baumanagement oder Forschung und Lehre arbeiten.

    Typische Aufgaben sind:

    • Entwürfe entwickeln
    • Pläne erstellen
    • Modelle bauen
    • Gebäude analysieren
    • Bauprojekte vorbereiten
    • Genehmigungsunterlagen erarbeiten
    • Ausschreibungen begleiten
    • Bauabläufe koordinieren
    • Visualisierungen erstellen oder
    • mit Fachplanerinnen und Fachplanern zusammenarbeiten.

    Der Einstieg erfolgt häufig über Mitarbeit in Architektur- oder Planungsbüros. Für die eigenverantwortliche Tätigkeit als Architektin bzw. Architekt gelten je nach Land besondere rechtliche Vorgaben. Ein Master, Berufspraxis, Kammer- oder Registereintragung, Ziviltechnikerprüfung oder kantonale Anforderungen können dabei eine Rolle spielen. Deshalb ist es sinnvoll, den Bachelor früh als ersten Schritt zu sehen und die weiteren beruflichen Ziele bei der Studienwahl mitzudenken. 

    Berufsbeispiele

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    FAQ

    Was lernt man im Architektur-Studium?

    Im Architekturstudium lernst du, Gebäude, Räume und städtische Strukturen zu entwerfen, darzustellen und technisch weiterzuentwickeln. Typische Inhalte sind Entwurf, Baukonstruktion, Bauphysik, Baustoffkunde, Tragwerkslehre, Architekturgeschichte, Architekturtheorie, Städtebau, Modellbau, Zeichnen, CAD, digitale Darstellung, Baurecht und nachhaltiges Bauen.

    Wie lange dauert ein Architektur-Studium?

    Ein Bachelorstudium in Architektur dauert meist sechs bis acht Semester. Viele Studiengänge umfassen 180 oder 240 ECTS. In Österreich ist der Bachelor häufig auf sechs Semester und 180 ECTS ausgelegt; ein anschließender Master dauert oft vier Semester und umfasst 120 ECTS. In Deutschland und der Schweiz hängt die genaue Dauer vom Hochschultyp und Studienmodell ab.

    Welchen Abschluss bekommt man nach dem Bachelor Architektur?

    Typische Abschlüsse sind Bachelor of Arts, Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering. Künstlerisch und gestalterisch ausgerichtete Studiengänge vergeben häufig einen Bachelor of Arts. Technisch oder ingenieurwissenschaftlich geprägte Studiengänge schließen eher mit Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering ab.

    Reicht der Bachelor, um Architekt/in zu werden?

    Der Bachelor ist ein erster akademischer Abschluss, reicht aber nicht überall für die eigenverantwortliche Tätigkeit als Architektin oder Architekt. In Deutschland ist die Berufsbezeichnung geschützt und an die Eintragung in die Architektenliste gebunden. In Österreich führt der Weg zur freiberuflichen Befugnis über ein einschlägiges Studium, Praxis und die Ziviltechnikerprüfung. In der Schweiz ist der Beruf auf Bundesebene nicht einheitlich geregelt; je nach Hochschultyp, Kanton und Tätigkeitsbereich können unterschiedliche Anforderungen gelten.

    Braucht man für Architektur einen Master?

    Ein Master ist nicht für jede Tätigkeit im Architekturbereich zwingend, kann aber für die spätere Berufszulassung, Spezialisierung und eigenverantwortliche Arbeit sehr wichtig sein. In Deutschland wird häufig ein Bachelor- und Masterstudium empfohlen, um die Anforderungen für die Eintragung in die Architektenliste zu erfüllen. In Österreich ist der Master für den Weg zur Ziviltechnikerbefugnis in der Regel ein wichtiger Schritt. In der Schweiz ist an Universitäten und ETH der Master üblich, während an Fachhochschulen auch der Bachelor eine wichtige Berufsgrundlage sein kann.

    Welche Voraussetzungen brauche ich für Architektur?

    Meist brauchst du eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Je nach Hochschule können zusätzlich Aufnahmeverfahren, Eignungstest, Motivationsschreiben, Mappe, Arbeitsproben, Praktikum oder bestimmte Bewerbungsfristen verlangt werden.

    Brauche ich eine Mappe für das Architektur-Studium?

    Das hängt vom Studiengang ab. Manche Hochschulen verlangen eine Mappe, Arbeitsproben oder eine gestalterische Eignungsprüfung, andere nicht. Eine Mappe kann Zeichnungen, Skizzen, Modelle, Fotos, gestalterische Arbeiten oder räumliche Konzepte enthalten. Entscheidend ist, dass Interesse an Gestaltung, Raum und Wahrnehmung sichtbar wird.

    Muss man für Architektur gut zeichnen können?

    Du musst nicht perfekt zeichnen können, solltest aber bereit sein, deine Ideen visuell auszudrücken. Zeichnen hilft, Räume, Proportionen und Entwürfe schnell sichtbar zu machen. Im Studium kommen aber auch digitale Programme, Modelle, Pläne, Visualisierungen und Präsentationen dazu.

    Wie viel Mathe steckt im Architektur-Studium?

    Architektur enthält mathematische und technische Anteile, zum Beispiel in Bauphysik, Tragwerkslehre, Konstruktion, Geometrie, Statik oder Gebäudetechnik. Es ist aber kein reines Mathe-Studium. Wichtig ist, dass du technische Zusammenhänge verstehen und sorgfältig anwenden kannst.

    Ist Architektur eher kreativ oder technisch?

    Architektur ist beides. Du brauchst kreative Ideen für Entwurf, Gestaltung und Raumwirkung, aber auch technisches Verständnis für Konstruktion, Materialien, Tragwerk, Energie, Bauphysik und Planung. Genau diese Verbindung macht das Studium anspruchsvoll.

    Was ist der Unterschied zwischen Architektur und Innenarchitektur?

    Architektur betrachtet Gebäude als Ganzes: Entwurf, Konstruktion, Fassade, Nutzung, Raumwirkung, Städtebau und technische Umsetzung. Innenarchitektur konzentriert sich stärker auf Innenräume, Materialien, Licht, Möbel, Atmosphäre, Ausbau und Nutzung im Inneren eines Gebäudes.

    Was ist der Unterschied zwischen Architektur und Bauingenieurwesen?

    Architektur ist stärker auf Entwurf, Gestaltung, Raum, Nutzung und Gebäudeplanung ausgerichtet. Bauingenieurwesen ist stärker technisch und rechnerisch geprägt. Dort geht es zum Beispiel um Statik, Tragwerke, Baustoffe, Bauausführung, Infrastruktur, Wasserbau, Verkehr oder Geotechnik.

    Was ist der Unterschied zwischen Architektur und Stadtplanung?

    Architektur beschäftigt sich vor allem mit Gebäuden, Räumen und deren Gestaltung. Stadtplanung betrachtet größere räumliche Zusammenhänge: Stadtteile, Quartiere, Verkehr, Freiräume, Wohnen, Infrastruktur, Klima und langfristige Stadtentwicklung. Viele Architekturstudiengänge enthalten aber auch Städtebau oder Stadtentwicklung.

    Gibt es ein Architektur-Fernstudium?

    Ein reines Architektur-Fernstudium ist untypisch, weil Entwurf, Studioarbeit, Modellbau, Präsentationen, Austausch und praktische Projektarbeit eine große Rolle spielen. Einzelne theoretische Inhalte können online vermittelt werden, die eigentliche Entwurfs- und Planungsarbeit braucht aber meist intensive Betreuung und regelmäßiges Feedback.

    Welche Jobs gibt es nach dem Architektur-Studium?

    Mögliche Arbeitsfelder sind Architektur- und Planungsbüros, Bauunternehmen, Projektentwicklung, Immobilienwirtschaft, öffentliche Verwaltung, Stadtplanung, Denkmalpflege, Wettbewerbswesen, Baumanagement, Visualisierung, Forschung oder Lehre. Typische Aufgaben sind Entwurf, Planung, Modellbau, Visualisierung, Genehmigungsplanung, Projektkoordination, Bauleitung oder Beratung.

    Passt Architektur zu mir?

    Architektur passt zu dir, wenn du dich für Räume, Gebäude, Gestaltung, Technik und gesellschaftliche Fragen interessierst. Du solltest kreativ sein, aber auch genau, belastbar und kritikfähig. Besonders wichtig sind räumliches Vorstellungsvermögen, Ausdauer und die Bereitschaft, Entwürfe immer wieder zu überarbeiten. Überprüfe deine Eignung für das Bachelor-Studium Architektur mit unserem Studienwahltest.

    Aktualisiert im August 2026