Master Umweltschutz 16 Studiengänge in der Schweiz
Inhaltsverzeichnis
Das Master-Studium Umweltschutz
Der Umweltschutz beschäftigt sich mit dem Erhalt und der Wiederherstellung natürlicher Lebensgrundlagen. Dabei können sowohl einzelne Umweltbereiche wie Boden, Wasser, Klima und Luft als auch deren Wechselwirkungen im Mittelpunkt stehen. Abhängig vom Interesse und dem jeweiligen Thema spielen technische, rechtliche, naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, planerische und sozialwissenschaftliche Aspekte eine wichtige Rolle.
Im Master-Studium Umweltschutz erwerben Studierende vertiefende Kenntnisse in verschiedenen umwelt- und naturwissenschaftlichen Disziplinen: Dazu gehören etwa Bodenwissenschaften, Mikrobiologie, Ökologie oder Abfallwirtschaft. Viele Hochschulen bieten Umweltschutz-Studiengänge auch mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt an, unter anderem in Hinblick auf den Umgang mit Ressourcen oder Nachhaltigkeitsmanagement.
Preneurship for Regenerative Food Systems
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Life Sciences und Facility Management
Umwelt und Natürliche Ressourcen
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Life Sciences und Facility Management
Circular Innovation and Sustainability
Berner Fachhochschule
Environmental Science
Universität Genf
Foundations and Practices of Sustainability
Universität Lausanne
Natur, Gesellschaft und Politik
Universität Freiburg / Université de Fribourg
Sustainable Management & Technology
Universität Lausanne
Typische Lehrveranstaltungen
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Klimaschutz und Klimawandelanpassung
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Qualitätsbewertung von innovativen Gebäuden
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Bauphysikalische Grundlagen
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Energieeffizienz und Licht
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Gebäudesimulation
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Moderne Lüftungskonzepte
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Grundlagen der Kreislaufwirtschaft
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Nachhaltiges Management entlang der Wertschöpfungskette
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Umwelt-, Verfahrens-, Abfall- und Energierecht
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Nachhaltigkeit und Akteure im Umweltschutz
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Globale Umweltprobleme
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Systemisches Veränderungsmanagement
Voraussetzungen für das Master-Studium Umweltschutz
Für ein Master-Studium im Bereich Umweltschutz ist in erster Linie ein Hochschulabschluss auf mindestens Bachelor-Niveau in Umweltschutz, Umwelttechnik, Umweltwissenschaften oder einer äquivalenten Ingenieur- oder Naturwissenschaft von mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit erforderlich. Master-Studiengänge, die eine Regelstudienzeit des Bachelor-Studiums von sieben Semestern verlangen, bieten in der Regel die Möglichkeit eines zusätzlichen, dem eigentlichen Master-Studium vorangehenden Semesters in dem weiterführende Aspekte des Umweltschutzes gelehrt werden. Englischsprachige Master-Studiengänge im Bereich Umweltschutz erfordern einen Nachweis der Englisch-Kenntnisse durch gängige Zertifikate (TOEFL, IELTS, CAE). Neben diesen allgemeinen Kriterien können je nach Hochschule facheinschlägige Praktika und Motivationsschreiben erforderlich sowie örtliche Zulassungsbeschränkungen (NC nach Abschlussnote des Bachelor-Studiums) und Eignungsfeststellungsverfahren gegeben sein.
Berufsaussichten nach dem Master-Studium Umweltschutz
Absolventen und Absolventinnen des Master-Studiums Umweltschutz werden beruflich in einer Reihe von Branchen mit Umweltbezug tätig. Darunter fallen zum Beispiel Natur- und Umweltschutzbehörden, Land-, Forst- und Wasserwirtschaftsämter, Gutachter-, Planungs- und Beratungsbüros, Verbände, Vereine und Nichtregierungsorganisationen des Umweltschutzes, politische Organisationen, aber auch Industrien wie die Erdöl- und Kohleindustrie, die Chemieindustrie, die Baustoffindustrie, die Biotechnik, Metallurgie oder die Maschinenbauindustrie. Zu den Aufgabengebieten gehört vor allem das Umweltmanagement in Betrieben oder Organisationen, die Beratung und Planung in Umweltschutzfragen sowie die Prüfung und Überwachung von Herstellungsprozessen, Produkten und Abfallentsorgung bei Unternehmen oder Behörden. Darüber hinaus werden Ingenieure und Ingenieurinnen des Umweltschutzes auch in Forschung, Lehre und Schulung an berufsbildenden Schulen und Berufsakademien, Fachhochschulen, Universitäten sowie öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen tätig.