Master Umwelttechnik 8 Studiengänge in der Schweiz
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Das Master-Studium Umwelttechnik
In der Umwelttechnik werden technischen Verfahren entwickelt und optimiert, um natürliche Lebensgrundlagen zu erhalten oder bereits geschädigte Umweltsysteme wiederherzustellen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Entsorgung, Gewässer-, Boden- und Luftschutz, erneuerbare Energien sowie Lärm- und Strahlenschutz. Auch die Messung bzw. Überwachung von Schadstoffen und Verfahren zur umweltschonenden Produktion spielen eine wichtige Rolle.
Im Master-Studium Umwelttechnik erweitern Studierende ihre ingenieur- und naturwissenschaftlichen Kenntnisse. Dabei stehen beispielsweise Fächer wie Wassermanagement, Umweltverfahrenstechnik und Bewertung und Modellierung von Umwelteinflüssen am Lehrplan. Darauf aufbauend gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Spezialisierung, etwa in nachhaltigen urbanen Technologien, Recycling, Energie und Umwelt im Bauwesen oder Umwelt- und Planungsrecht.
Umwelt und Natürliche Ressourcen
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Life Sciences und Facility Management
Energy and Environment
Hochschule Luzern - Technik & Architektur
Energy and Environment
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - School of Engineering
Environmental Science
Universität Genf
MSE - Building Technologies
Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) - Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik
MSE Energy and Environment
OST Ostschweizer Fachhochschule
Sustainable Management & Technology
Universität Lausanne
Umwelttechnologien
Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) - Hochschule für Life Sciences
Typische Lehrveranstaltungen
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Energieeffiziente und Ressourceneffiziente Architektur
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Planung und Entwurf im Neubau
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Gebäudemanagement und Lebenszyklus
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Biologische Verfahren der Abgasreinigung
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Urbane und nachwachsende Energiequellen
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Klärschlammbehandlung
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Stoffstrommanagement
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Umweltorientierte Verkehrssteuerung
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Verkehrstechnik, Straßenplanung und Ingenieurbauwerke
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Verfahren und Anlagen der kommunalen Abwasserbehandlung
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Angewandte Hydrogeologie
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Umweltgeotechnik
Voraussetzungen für das Master-Studium Umwelttechnik
Für ein Master-Studium im Bereich Umwelttechnik ist in erster Linie ein Hochschulabschluss auf mindestens Bachelor-Niveau in Umwelttechnik, Umweltschutz, Verfahrenstechnik, Umweltingenieurwissenschaften oder einer äquivalenten Ingenieurwissenschaft von mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit erforderlich. Master-Studiengänge, die eine Regelstudienzeit des Bachelor-Studiums von sieben Semestern verlangen, bieten in der Regel die Möglichkeit eines zusätzlichen, dem eigentlichen Master-Studium vorangehenden Semesters in dem weiterführende Aspekte der Umwelttechnik gelehrt werden. Englischsprachige Master-Studiengänge im Bereich Umwelttechnik erfordern einen Nachweis der Englisch-Kenntnisse durch gängige Zertifikate (TOEFL, IELTS, CAE). Neben diesen allgemeinen Kriterien können je nach Hochschule facheinschlägige Praktika und Motivationsschreiben erforderlich sowie örtliche Zulassungsbeschränkungen (NC nach Abschlussnote des Bachelor-Studiums) und Eignungsfeststellungsverfahren gegeben sein.
Berufsaussichten nach dem Master-Studium Umwelttechnik
Absolventen und Absolventinnen des Master-Studiums Umwelttechnik werden beruflich in erster Linie im Bereich Entwicklung, Planung und Umsetzung umweltfreundlicher Technologien, in der Vermeidung und Minimierung von Umweltbelastungen, der Minimierung von Rohstoff- und Energieverbrauch, der Rückgewinnung von Stoffen und Energiegewinnung aus Abfällen, der nachhaltigen Energie- und Wasserversorgung sowie der Vermeidung und Beseitigung von Umweltschäden tätig. Darüber hinaus ergeben sich Beschäftigungsmöglichkeiten im Energie- und Umweltmanagement, in der Produkt- und Prozessentwicklung, im Anlagenbau in der Energie- und Umwelttechnik, in der Energieleittechnik, der Automatisierungstechnik, der Gebäudetechnik, im Bereich umweltverträglicher Antriebstechnik sowie in der Prüfung und Überwachung bei Behörden, Ämtern und Gewerbeaufsichten. Ferner bestehen Arbeitsmöglichkeiten in der Erneuerung und dem Umbau städtischer Infrastruktur- und Mobilitätssysteme sowie in Forschung und Lehre an Fachhochschulen und Universitäten.